Bordeauxdogge

Die Bordeauxdogge (französisch Dogue de Bordeaux) gehört zweifelsohne zu den großen Hunderassen. Schließlich kann ein solcher Hund bis zu 70 Zentimeter Widerristhöhe erreichen. Diese Dogge ist kräftig und muskulös. Der erste Eindruck ist, dass der Hund stämmig, athletisch und vor allem imposant ist. Es ist nun mal ein Hund von großer Stärke und Kraft – aber gleichzeitig ist die Bordeaux Dogge auch beweglich und durchaus schnell für ihre Statur.

Bei einer ausgewachsenen Bordeauxdogge kann man den ersten Eindruck durchaus als Respekt einflößend bezeichnen.

Herkunft und Geschichte Bordeauxdogge

Der Name Bordeaux verrät es bereits, das Ursprungsland dieser Hunderasse ist Frankreich. Schon im 14. Jahrhundert wurden bei der Jagd Hunde eines ähnlichen Typs eingesetzt, sog. Saupacker. Der Begriff Dogge kam ebenfalls bereits im 14. Jahrhundert auf.

In Aquitanien wurden diese Doggen bis ins 19. Jahrhundert geschätzt und auch genutzt. Sie kamen bei der Großwildjagd (Wildschweine, daher auch Saupacker) ebenso zum Einsatz wie zu Kämpfen und auch zur Bewachung von Häuser und Vieh. Ein weiteres Einsatzgebiet war die des Gehilfen der Schlachtknechte.

Kinofilm Scott & Huutsch sorgt für Beliebtheitsschub bei der Bordeaux Dogge

Die Bordeaux Dogge war auch bei der ersten Hundeausstellung in Frankreich, im Jahr 1863 vertreten. Da so große Hunde bei der Jagd kaum noch gebraucht wurden und auch Hundekämpfe an Beliebtheit abnahmen, war auch die Bordeauxdogge bald nicht mehr so populär. Nach dem 2. Weltkrieg war diese Hunderasse dann fast ausgestorben. In den 1960er Jahren bekam sie neuen Aufschwung. 1989 sorgte der Kinofilm Scott & Huutsch dafür, dass die Bordeaux Dogge auch einem breiten Publikum bekannt wurde.